Solweig de Barry untersucht die Flüchtigkeit von Erinnerung und gelebtem Moment. Ausgehend von fotografischen Vorlagen überträgt sie Fragmente des Alltags durch malerische Subtraktion auf Leinwand und Papier. Linien, Flächen und Spuren lösen das ursprüngliche Motiv auf, während emotionale Resonanzen erhalten bleiben.

Zeichnungen begleiten den Prozess und leiten die Transformation vom Gegenständlichen ins Abstrakte ein. Es entstehen Bildwelten, in denen sich Form, Wahrnehmung und Erinnerung ständig neu verhandeln.

2014 absolvierte Solweig de Barry ihr Kunststudium als Meisterschülerin. 2020 wurde sie mit dem Goldrausch Stipendium ausgezeichnet. 2022 erhielt sie das Stipendium der Dorothea-Konwiarz Stiftung und 2023 das Arbeitsstipendien der Stiftung Kunstfonds Bonn. Ihre Arbeiten waren unter anderem im Kunstraum Kreuzberg/Bethanien, im Kunstverein Arnsberg, in der Galerie Weisser Elefant Berlin, in der Städtische Galerie Offenburg und zuletzt  im Kunstverein Heilbronn zu sehen. Sie lebt und arbeitet in Berlin.

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