
Mareike Yin-Yee Lee’s multidisziplinäre Praxis umfasst Zeichnung, Video, Skulptur, gefundene und hergestellte Objekte, Druckgrafik und Künstlerbücher. Lees Arbeiten spielen mit den Zwischenräumen, Übergängen und dem Darüberhinaus, während sie untersucht, wie wir Raum und visuelle Phänomene wahrnehmen, ihnen begegnen und auf sie reagieren. Sie umarmt das Unfassbare und die feinen Abstufungen und entwickelt dabei eine eigene Sprache aus Farbe, Ton und Raum, die versucht, Mikrokosmen des Alltagslebens auszudrücken und zur vertieften Betrachtung einlädt.
Lee studierte an der Universität der Künste Berlin, Deutschland; der University of Toronto, Toronto, Kanada; sowie am Nova Scotia College of Art and Design, Nova Scotia, Kanada. Dort erhielt sie unter anderem das Joseph-Beuys-Stipendium und den Canada Millennium Award of Excellence. Ihre Projekte umfassen Ausstellungen und Performances bei A Trans, Berlin (2024); Galerie im Lichthof Ost, Humboldt-Universität (2023); Hosek Contemporary, Berlin, Khimaira, Stockholm (2022); Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen Magdeburg (2019); Galerie Kunstpunkt Berlin (2018); Kunstbezirk Stuttgart, Kunsthaus Interlaken (2017); Neuer Kunstverein, Aschaffenburg (2016); sowie dem KW Institute for Contemporary Art, Berlin (2016).
Neben ihrer künstlerischen Praxis ist Lee Lehrbeauftragte für visuelle Kultur am CityLAB:Berlin der Norwich University in Berlin, Schöneberg.



