
Roman Schramm ist Künstler und verbindet in seiner Arbeit fotografische Verfahren mit Bildhauerei, digitaler Bearbeitung und algorithmischem Dialog. Dabei entstehen körperlich erfahrbare Bildwelten, die Wahrnehmung und Perspektive spielerisch irritieren.
In jüngerer Zeit erweitert er seine Praxis um immersive Rollenspiele, in denen Teilnehmende in neue Rollen, affektive Zustände oder ortsbezogene Imaginationen eintauchen. So entwickelte er gemeinsam mit einer Schamanin ein Spiel zur Kommunikation mit Pflanzen für das Museum Sinclair-Haus und arbeitet aktuell – gefördert vom Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds – mit dem Nachbarschaftsheim Neukölln an einem Rollenspiel zum Thema „Nie wieder Holocaust“. In seinem Berliner Atelier bietet er regelmäßig künstlerisch-experimentelle Rollenspielerfahrungen für Menschen aus dem Stadtteil an.
Seine Arbeiten wurden in zahlreichen internationalen Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt, u. a. in der Kunsthalle Wien, im Contemporary Art Museum St. Louis, im Museo de Arte de Sinaloa, Centro del Imagen (Mexico City), James Fuentes (NYC), On Stellar Rays (NYC), Camera Austria (Graz) und am Museum Sinclair Haus (Bad Homburg).
Derzeit bereitet er eine Einzelausstellung für das Centro Párraga in Murcia vor.



